Werk Oberbreth

 

Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist

Fernkampfwerke, Bunker, Infanteriestützpunkte der Österreicher und Ex Forte der Italiener aus dem ersten Weltkrieg in den Alpen und Dolomiten 

Am 10 April 1809 wurde der Feldzug gegen Napoleon von den Österreichern eröffnet. Hauptmann Hermann von Hermannsdorf verteidigte das unter dem Pass-Sattel gelegene Werk gegen due anstürmenden Franzosen. Schon am 18 Mai konnten die Verteidiger dem Ansturm der zahlenmäßig überlegenen Gegner nicht mehr standhalten. Hauptmann Hermann starb mit dem Degen in der Faust. Alle seine Leute erlitten das gleiche Schicksal. Die Franzosen sprengten das Werk. Wegen der beispiellosen, heldenhaften und aufopfernden Verteidigung des Pass-Sattels weihte die Monarchie 1847 das Hermannsdekmal ein. Österreich beschloss 1848 durch den Ausbruch der Revolution in Italien, an den alten Stellen neue Sperranlagen zu bauen.

Die als Pass-Sperre Predil 1848-50 errichtete Anlage bestand aus dem nördlich der Straße liegenden Kreuzblockhaus und der südlich der Straße gelegenen Straßenbatterie die durch eine Poterne miteinander verbunden waren. Bereits 1878 kam man zur der Ansicht das die Pass-Sperre zur Verteidigung ungeeignet sei darum baute man im Tal die Flitscher Klause. Die Passsperre wurde 1898 aus dem fortificatorischen Objekten ausgeschieden und erhielt 1899 den -Namen Depot Oberbreth der 1907 auf Depot Predil geändert wurde bis zum Ende des 1.WK war sie Unterkunft und Brieftaubenstation. Sie wurde nie beschossen und verfiel zur Ruine.


 


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