|
Hexenstein-Stollen Ulrich Mößlang der
Tauchbrillenspezialist +
zertifizierter
Sport-Optiker |
|
Der Hexensteinstollen wurde während des Krieges als Ersatz für die veraltete Festung Tre Sassi angelegt. In dem Stollen dürften die Anlagen und die Bewaffnung des alten Sperrwerks eingebaut gewesen sein. Der Stollen in Verbindung mit der Gipfel- und Gogingerstellung (Stellung im Anschluss an den Stollen) verwandelten den Hexenstein (Sass di Stria) zum Vollwertigen modernen Ersatz der Sperre Tre Sassi. Die Länge der Kavernen beträgt ca. 500 mt, es sind gr. Unterkunftskavernen, Küche, Wasserbehälter und Aggregaträume zu finden und natürlich ausreichend Geschütz- und MG Stände. An den Stollenwänden sind noch die Halterungen für Strom und Telefon vorhanden, teilweise sind die Böden der Kavernen betoniert. An der Kavernenfestung wurde bis zuletzt gearbeitet, davon zeugen die vielen nicht fertig gestellten Stollen. Gegenüber der Kavernenfestung lag die Vonbankstellung und der Vonbankstollen, welcher aber weit kleiner ist. Leider konnte ich den Stollen nur in "Schnellgang" erkunden. Die Bilder sind von hinten nach vorne gemacht worden. Es gibt mehrere Eingänge welche leicht zu finden sind. Man geht vom Werk Tre Sassi aus in Richtung Falzaregopass entlang der alten Strasse. Oberhalb der Strasse sind die Schuttauswürfe gut zu erkennen, es führen Steige zu den Eingängen hoch. Der erste Stollenteil ist nur kurz, ab dem 2ten Eingang gehts dann los, gut 500mt bis zum Falzaregopass vor. Für die Besichtigung sind die übliche Ausrüstung ( gute Schuhe und Lampen etc.) und Vorsicht nötig, nur der vorderste Teil ist teilweise Einsturz gefährdet.
Hier endet der Stollen, die Verbindung nach vorne konnte nicht mehr fertig gestellt werden
|
|
|