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Das Fort Lugnagnano ist in keinem Stadtplan
eingezeichnet. Mir war nur der ungefähre Ort bekannt und so suchte ich
passende Zufahrtsstraßen.

Dieses Werk gehört zum 2. Festungsgürtel und wurde zwischen 1860 bis 1861
erbaut.
Ab 1866 wurde es Forte Lugagnano genannt.
Im Krieg 1866 war es mit 32 Kanonen bestückt, davon bereits 12
Langrohrkanonen mit Drallzügen.
Der Schussbereich war die Strasse nach Peschiera wobei sich die Schusslinen
mit den Werken Franz Joseph und Gisela kreuzten.
Das Werk ist zwar nicht mehr in den Händen des Militärs, wird aber trotzdem
noch von Polizei und Militär gelegentlich überwacht.
Das Werk hat eine Länge von ca. 300mt und eine Tiefe von ca. 240mt und
hatte ca. 450 Mann Besatzung.
Anfahrt: Vom Zentrum Verona zum Ortsteil Lugagnano, dort in Richtung
Lugagnano-Mantova und gleich bei den Letzen
Häusern kann man die Festung links erkennen.

Und sie da, von weitem erkennt man einen bewachsenen
Hügel.

An den Straßen sind Warnschilder angebracht die auf militärisches
Gelände hinweisen. Plötzlich überkam mich ein menschliches Bedürfnis
und so suchte ich in dem übersichtlichen Gelände einen günstigen Ort.
Auf einmal stand ich vor einem geschlossenem Tor mit deutlichen
Warnhinweisen. In meiner Not fiel ich über einen Stein und befand mich
auf einmal im abgesperrtem Gelände. Bin ich doch wirklich durch ein
Loch im Zaun gefallen! Nach einer günstigen Stelle weiter suchend
umrundete ich das Werk und kam so nach einer Weile wieder an dem Loch
an, so dass ich das Gelände, das ich durch Zufall betreten habe wieder
verlassen konnte. Auf dem Rückweg sah ich eine Polizeistreife bei
meinem Auto warten. Da ich kein Italienisch verstehe, habe ich mit
Gestik von meinem Problem berichtet. Die freundlichen Helfer erkannten
meine Notlage und ließen mir weiterfahren.

Durch das Tor, auf den Kehlkoffer

und die von da ersichtlichen Werkteile.



Hier befand ich mich durch den unglücklichen Sturz im Gelände und sah
den rechten Eingang zum Werk.

Etwas verwittert erkennt man die Schrift.
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