Der Alpenwall in Südtirol

 

Sperrgruppe Winnebach

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Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist

 

Die Sperrgruppe Winnebach wurde 1936 der zuvor errichteten Sperre bei Vierschach vorgelagert. Sie hatte nur die Aufgabe, einen überraschend angreifenden Feind kurzzeitig aufzuhalten, daher war sie nur in leichter Bauweise ausgeführt. Herzstück dieser äußerst grenznahen Anlage war die Panzersperre, die sich noch heute teils als Mauer, teils als Graben von Südosten durch das Tal und durch den Ort Winnebach zieht. Im Dorf selbst gabelt sich der Panzergraben in Richtung Silvesterbachtal einerseits und Richtung Nordosten andererseits


Mitten im Örtchen Winnebach gabelt sich der alte Panzergraben, um sich die steilen Berghänge hinauf zu ziehen. Wie so oft wird er von einem Gebirgsbach als Bett benutzt.

Insgesamt 10 kleine Werke flankieren diese Panzersperre und die nähere Umgebung. Eine Besonderheit bildet das Werk Nr. 3a am südöstlichen Ende der Panzermauer, das einen der seltenen MG-Türme vom Typ 3 (leichtes Modell) auf der Werksdecke trägt. Die Anlagen wurden nach dem Krieg vom Militär weiter genutzt und sind auch heute noch nicht zugänglich. Die Grenzberge Markinkele (2545 m) und Hochrast (2436 m) im Norden von Winnebach sowie Monte Helm (2434 m) und Horniseck (2550 m) im Süden wurden in den 30er Jahren durch Militärstraßen erschlossen und mit zahlreichen Kasernenbauten für eine Besetzung vorbereitet.


Die Sperrgruppe Winnebach geht an den beiden Talflanken in eine Kette von Grenzkasernen über. Hier auf dem Monte Helm (2434 m) stehen noch zwei Kasernen für jeweils 25 Mann Besatzung sicher gedeckt gegen feindliche Sicht. Die Grenze verläuft direkt hinter dem Helm-Haus auf dem Gipfel.

 

Sperrgruppe Vierschach

 

 

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