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Um eine Umgehung der
Befestigungen im Höhlensteintal durch das Stollbachtal und über den
Plätzwiesensattel zu verhindern, wurde 1940 eine kleine Sperrgruppe
nördlich des Ortes Säge errichtet. Von den ursprünglich acht
geplanten Werken wurden bis zur Einstellung der Arbeiten nur drei
Stück sowie die Panzermauer im Talboden fertiggestellt. Wegen seiner
taktisch wichtigen Lage am Westende des Panzerhindernisses wurde das
Werk Nr. 1 nach 1945 zu Ende gebaut und gemeinsam mit dem Gegenwerk
Nr. 2 mit jeweils zwei modernen Panzerabwehrkanonen bestückt. Die
Werke Nr. 3 und 4 blieben als Rohbauten bestehen, von den Werken Nr.
5 und 6 sind nur die Kavernenhöhlen im Wald erhalten geblieben. Noch
heute findet man an der Straße nach Altprags bei der Fraktion
Unterhauser die kleine Kaserne für die Sicherheitsbesatzung dieser
Sperrgruppe.

Dieses idyllische Häuschen hat bis 1990
die Sicherungsmannschaft der Sperrgruppe Prags beherbergt. Hinten am
Hang lugt der Betonkoloss von Werk Nr. 4 aus dem Gebüsch. Das Werk
blieb im Rohbau und wurde nie vom Militär genutzt.

Mitten im Wald verborgen liegt das
Werk Nr. 3. Die Tarnmauer wurde oberhalb der MG-Scharte nicht mehr
fertig. Die Moniereisen in der Betonwand dienten ausschließlich zur
Fixierung des Bruchsteinmauerwerks.
Sperrgruppe Kreuzbergsattel |