Der Alpenwall in Südtirol

 

Sperrgruppe Prags

(c) Die Uhrheberrechte bei den Seiten liegen bei Dr. Rolf Hentzschel
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Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist

 

Um eine Umgehung der Befestigungen im Höhlensteintal durch das Stollbachtal und über den Plätzwiesensattel zu verhindern, wurde 1940 eine kleine Sperrgruppe nördlich des Ortes Säge errichtet. Von den ursprünglich acht geplanten Werken wurden bis zur Einstellung der Arbeiten nur drei Stück sowie die Panzermauer im Talboden fertiggestellt. Wegen seiner taktisch wichtigen Lage am Westende des Panzerhindernisses wurde das Werk Nr. 1 nach 1945 zu Ende gebaut und gemeinsam mit dem Gegenwerk Nr. 2 mit jeweils zwei modernen Panzerabwehrkanonen bestückt. Die Werke Nr. 3 und 4 blieben als Rohbauten bestehen, von den Werken Nr. 5 und 6 sind nur die Kavernenhöhlen im Wald erhalten geblieben. Noch heute findet man an der Straße nach Altprags bei der Fraktion Unterhauser die kleine Kaserne für die Sicherheitsbesatzung dieser Sperrgruppe.


Dieses idyllische Häuschen hat bis 1990 die Sicherungsmannschaft der Sperrgruppe Prags beherbergt. Hinten am Hang lugt der Betonkoloss von Werk Nr. 4 aus dem Gebüsch. Das Werk blieb im Rohbau und wurde nie vom Militär genutzt.


Mitten im Wald verborgen liegt das Werk Nr. 3. Die Tarnmauer wurde oberhalb der MG-Scharte nicht mehr fertig. Die Moniereisen in der Betonwand dienten ausschließlich zur Fixierung des Bruchsteinmauerwerks.

Sperrgruppe Kreuzbergsattel

 

 

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