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Da das Gsieser Tal von der
Landesgrenze her nicht mit befahrbaren Straßen erreichbar war, wurde
hier auf den Bau eines Panzerhindernisses verzichtet. Die beiden
erhaltenen Festungsanlagen sind daher auch nur in leichter Bauweise
ausgeführt und besaßen keine Panzerabwehrkanonen.

Von weitem ist das Werk Nr. 3 in der Wiese praktisch nicht
auszumachen. Nur die veränderte Vegetation könnte einen Suchenden
hier misstrauisch machen.

Erst aus der Nähe offenbart sich die
Schießscharte der Eingangsverteidigung von Werk Nr. 3. Die
„hängenden Gärten“ haben die glatten Betonwände auch nach 60 Jahren
ohne Pflege noch perfekt verborgen. Was hätte der Schütze vor der
Heumahd wohl aus seiner Scharte noch gesehen?
Sperrgruppe Prags |