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DIE BUNKER DES ITALIENSCHEN ALPENWALL 1938-42 Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist / Wendl Pircher Für einige Einträge gibt es einen
Pinpoint
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Die Bilder sind von den Anlagen Opera 1
und Opera 2 .
1 ist eine kleine Anlage in reiner
Beton Hochbauweise, sie ist jedoch geschickt in die Umgebung eingebaut
und gut getarnt, fast nicht zu erkennen. Die Bewaffnung bestand nur
aus 2 Mg und einer Pak. Diese Anlage ist die erste welche hier bei der
Timmelsjochstrasse gebaut wurde (1939).
1940 wurde gleich dahinter eine neu
Großanlage gebaut, wobei die Hauptteile der Anlage in Kavernenbauweise
ausgeführt wurden, nur die Kampfstände stehen aus dem Fels vor, wie
üblich fast unsichtbar.
Die Beiden Anlagen befinden sich ca. 4
Kilometer hinter der Ortschaft Moos im Passeier in Richtung
Timmelsjoch direkt an der Strasse, sie aber sehr schwer zu sehen,
evtl. sich an den Bildern orientieren. Die Anlagen sind nach
den ersten Kehren und noch vor der Abzweigung nach Rabenstein. Die
Opera 2 ist hinter einer Stützmauer der Strasse, wobei das Zeichen in
Schwarz auf weißen Feld ist: FD 18 MS. Das Zeichen ist auf der
Stirnseite der Mauer und zu sehen wenn man in Richtung Timmelsjoch
fährt.
Beide Anlagen können besichtigt, wenn
man es in Kauf nimmt sich durch die sehr kleinen Löcher zu kriechen,
ich hab's nicht gemacht, noch nicht.... ( siehe Bilder)
Geschichte zur Sperrgruppe Moos:
Die Anlage wurde 1939 geplant und noch
im selben Jahr wurden 2 Anlagen nach dem Baumuster "Rundschreiben
7000"
gebaut. Eine davon ist die Opera 1 in
den Bildern. 1940 kam das neue "Rundschreiben 1500" und die
Sperrgruppe wurde neu geplant. Es sollten noch 9 Anlagen hinzukommen,
sowie eine komplette neue Sperrgruppe auf der Passhöhe des
Timmeljoch selbst. Diese neue Sperrgruppe am Pass selbst wurde aber
nicht mehr gebaut, auch die bei der Sperrgruppe Moos wurden nur noch 4
Anlagen hinzugefügt, wobei die Anlagen 4 und 6 nicht mehr fertig
wurden.
Die andern 4 Anlagen wurden fast fertig
gebaut, aber nicht mehr ausgerüstet.
Die Aufgabe der Gruppe bestand darin
evtl. Angriffe aus dem Raum Timmelsjoch abzuwehren. Die heutige
Timmelsjoch Hochalpenstrasse bestand damals noch nicht, daher musste
hier nicht mit dem Einsatz schwerer Panzer gerechnet werden.
Nur die Südrampe der heutigen Strasse
bestand damals bereits, sie wurde anfangs der 30er Jahre als
Militärstasse bis kurz unter die Passhöhe gebaut um dieselbe leichter
verteidigen zu können. Auf der Österreichischen Seite bestand nur
ein alter Saumweg.
Die Front um die Sperrgruppe Moos wäre
über die Berge Hochfirst und Hohe Kreuzspitze bis zum Jaufenpaß gelegt
worden.
Am Jaufenpaß (Übergang von Passeier
nach Sterzing) waren 1940 29! Anlagen geplant, aber es wurden nur
mehr 4 Bauplätze vorbereitet.
Die Sperrgruppe Moos bestand aus
folgenden Anlagen:
Opera 1 Kleine Anlage in Beton mit 2 MG
und 1 Pak (Anlage aus dem Jahre 1939)
2 Grosse Anlage in
Beton/Kaverne 5 MG und 1 PAk 2 Mörser 1 Beobachter
3 Mittlere Anlage
Beton/Kaverne 3MG und 2 Mörser ( Mörser in freier Aufstellung)
4 Grosse Anlage in Kaverne 1
MG 2 75/27 Geschütze und Gruppenkomando (nicht fertig)
5 kleine Anlage in Kaverne
2MG (Anlage aus dem Jahr 1939)
6 Mittler Anlage in Kaverne
4MG
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