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In der Nähe des Eingangs
vor der ersten Gasschleuse stand in einem eigenen Raum das
Stromaggregat. Bei mittleren und großen Werken war es ein
luftgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit 247 cm3
Hubraum. Der Dynamo leistete 1,62 kW bei ca. 70 Volt Spannung. Das
Benzin lagerte in einem 430-l-Tank im gleichen Raum und reichte für
etwa zwei Wochen Dauerbetrieb. Das Benzin musste jedoch jedes Mal
von Hand aus dem Haupttank in den 13 Liter großen Betriebstank
gepumpt werden, der über dem Motor hing. So musste spätesten nach 10
Stunden jemand Benzin pumpen gehen.
Das Aggregat versorgte
hauptsächlich die Beleuchtung und die Ventilation des Werks, für
weitere Zwecke wie Kochen oder Heizen reichte seine bescheidene
Leistung nicht aus. Zusätzlich zum Stromaggregat waren noch
Eisen-Nickel-Akkumulatoren vorgesehen, die bei einem Motorstillstand
die Werksbeleuchtung aufrecht erhalten sollten. Der Benzintank lag
in einer Grube, um bei einer möglichen Leckage nicht das Werksinnere
durch auslaufendes Benzin zu gefährden. Zusätzlich war der
Motorenraum manchmal mit einer schweren Feuerschutztür verschlossen.
Größere Werke besaßen manchmal mehrere Aggregate oder sogar stärkere
Vierzylinder-Motoren mit je acht kW elektrischer Leistung. In
Südtirol wurden diese Aggregate meist nicht mehr installiert. Man
behalf sich mit einem Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Auch
nach dem Krieg wurde der Strom meist von außen eingespeist.
Wasser
Licht und Heizung |