Der Alpenwall in Südtirol

 

Stromversorgung

(c) Die Uhrheberrechte bei den Seiten liegen bei Dr. Rolf Hentzschel
 und sind auszugsweise auch in abgeänderter Form, auf Papier oder Datenträgen verboten.

Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist

 

In der Nähe des Eingangs vor der ersten Gasschleuse stand in einem eigenen Raum das Stromaggregat. Bei mittleren und großen Werken war es ein luftgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit 247 cm3 Hubraum. Der Dynamo leistete 1,62 kW bei ca. 70 Volt Spannung. Das Benzin lagerte in einem 430-l-Tank im gleichen Raum und reichte für etwa zwei Wochen Dauerbetrieb. Das Benzin musste jedoch jedes Mal von Hand aus dem Haupttank in den 13 Liter großen Betriebstank gepumpt werden, der über dem Motor hing. So musste spätesten nach 10 Stunden jemand Benzin pumpen gehen.

 

Das Aggregat versorgte hauptsächlich die Beleuchtung und die Ventilation des Werks, für weitere Zwecke wie Kochen oder Heizen reichte seine bescheidene Leistung nicht aus. Zusätzlich zum Stromaggregat waren noch Eisen-Nickel-Akkumulatoren vorgesehen, die bei einem Motorstillstand die Werksbeleuchtung aufrecht erhalten sollten. Der Benzintank lag in einer Grube, um bei einer möglichen Leckage nicht das Werksinnere durch auslaufendes Benzin zu gefährden. Zusätzlich war der Motorenraum manchmal mit einer schweren Feuerschutztür verschlossen. Größere Werke besaßen manchmal mehrere Aggregate oder sogar stärkere Vierzylinder-Motoren mit je acht kW elektrischer Leistung. In Südtirol wurden diese Aggregate meist nicht mehr installiert. Man behalf sich mit einem Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Auch nach dem Krieg wurde der Strom meist von außen eingespeist.

Wasser Licht und Heizung

 

 

zurück zur Verteiler 2. WK

zurück zum Verteiler 1. WK

Die Uhrheberrechte bei den Seiten liegen bei Dr. Rolf Hentzschel
 und sind auszugsweise auch in abgeänderter Form, auf Papier oder Datenträgen verboten.