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Das MG galt im Ersten
Weltkrieg wegen seiner überragenden Wirksamkeit im Stellungskrieg
als die „Königin der Waffen“. Im Vallo Alpino sollten die MG’s ein
unüberwindliches Netz von sich überschneidenden Feuerlinien vor und
zwischen den Werken bilden, die jeden feindlichen Infanterieangriff
schon im Vorfeld zum Erliegen bringen sollten.
Das wassergekühlte
Maschinengewehr Fiat Modell 14 mit dem Kaliber 6,5 mm war im Ersten
Weltkrieg das Standard-MG des italienischen Heeres gewesen. 1935
wurde dieses Modell modernisiert, indem man einen luftgekühlten Lauf
mit dem größeren Kaliber 8 mm einführte. Die Versorgung mit
Kühlwasser in den Kampfständen war dadurch nicht mehr notwendig. Das
MG kam flankierend oder frontal wirkend in Kampfständen mit
Stahlschartenpanzer zum Einsatz, seltener auch in der
Panzerkasematte oder in einem Panzerturm mit vier Scharten. Je MG
waren zwei Mann Bedienung vorgesehen, der Munitionsvorrat belief
sich je nach der Bedeutung des Werks auf 4000 bis 20000 Schuss je
Waffe.
Das Schnellfeuergewehr Modell 30 diente
der Nahverteidigung. In den Kampfständen waren hierfür spezielle
Schartenpanzer vorgesehen, die jedoch nicht mehr eingebaut wurden.
Das Schnellfeuergewehr glich in der Handhabung einem normalen
Infanteriegewehr, es wurde von einem Mann bedient und verschoss
seine Munition aus Magazinen mit je 20 Schuss.
Eine Übersicht über die Infanteriewaffen
am Alpenwall
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Schnellfeuergewehr
Breda Modell 30 |
MG
Breda Modell 37 |
MG
Fiat Modell 14/35 |
MG
Fiat Modell 14 |
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Kühlung |
Luft |
Luft |
Luft |
Wasser |
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Kaliber (mm) |
6,5 |
8 |
8 |
6,5 |
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Gewicht (kg) |
10,6 |
19,4 |
17 |
17 |
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Kadenz (Schuss/min) |
180 |
450 |
600 |
500 |
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Maximale Reichweite (m) |
800 |
5400 |
5200 |
2500 |
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Wirksame Reichweite (m) |
500 |
1000 |
1000 |
1000 |
Am 14.8.1941 fasste General
Roatta im Rundschreiben 13500 die Erkenntnisse aus den letzten
Blitzkriegen folgendermaßen zusammen: „Die ausgeprägte aktuelle
Tendenz, schnell schwere Angriffswaffen in Stellung zu bringen,
macht es unvorstellbar, dass Werke mit Hunderten Metern Hohlgängen
und Stollen, die etliche Millionen gekostet haben, nur mit
Maschinengewehren bewaffnet sind!“ Erst nach dem Krieg wurden
zahlreiche MG-Kampfstände in PAK-Stände umgewandelt.
Die
Festungs-Artillerie |